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Erdholländer-Windmühle ist ein Glücksfall |
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BAUDENKMAL Arbeitskreis soll sich um Aufbau und Unterhaltung der Mühle kümmern / Erstes Treffen am Dienstag
Deutsches Museum zahlt Abbau und Krankosten. Vor Ort müssen Grundstück gestellt und der Wiederaufbau organisiert werden.
VON DETLEF KIESÉ WIESEDERMEER – Die Idee, die einstige Wiesedermeerer Erdholländer- Windmühler aus dem Deutschen Museum München wieder an ihren Ursprungsort zurückzuholen, stößt in der Bevölkerung auf eine sehr breit Zustimmung. Das war aus der Bürgerversammlung am Dienstag im „Grünen Jäger“ der Familie Kleihauer abzulesen.
Mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger aus dem 230 Haushalte zählenden Ort sowie Friedeburger Ratsmitglieder waren gekommen, um sich von Ortsvorsteher Klaus Zimmermann über das Vorhaben informieren zu lassen. So berichtete er, dass Karl Allwang, Kurator für Kraftmaschinen, Agrar- und Lebensmittel im Deutschen Museum, am 17. Februar angefragt undmitgeteilt habe, dass sich die Münchener von dem Bauwerk trennen wollen, weil am Standort der Windmühle ein Ausstellungsgebäude erweitert werden soll. „400 Millionen Euro wollen die investieren“, berichtete Zimmermann aus einem Gespräch, das er dort am20. Juni zusammen mit dem Dunumer Mühlenbauer Henno Böök im Anschluss geführt hatte. Der Handwerksmeister war vom Museum beauftragt worden, für den Abbau der Mühle ein Angebot zu erstellen. Kuriosum: Bööks Großvater und Vater hatten das Gebäude, seinerzeit im Eigentum der Raiffeisengenossenschaft, 1960 an das Deutsche Museum vermittelt und es dort bis 1966 aufgebaut. „Dadurch konnte die Mühle für die Nachwelt und schließlich auch für uns erhalten werden“, erläuterte der Ortsvorsteher. Henno Böök sei dann im Jahr 2000 bereits in der bayerischen Hauptstadt gewesen, umdieMühle zu generalüberholen. „Er kennt somit den Aufbau beziehungsweise die Konstruktion der Anlage bestens“, meinte Zimmermann.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. September 2010 um 12:57 Uhr |
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Mühle kehrt bald zurück |
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BAUDENKMAL Deutsches Museum will Erdholländer nach Wiesedermeer geben
Bürger setzen alle Hebel in Bewegung, um die Windmühle im Ort wieder aufstellen zu können.
VON DETLEF KIESÉ WIESEDERMEER – Ein ehrgeiziges Vorhaben haben sich jetzt die Wiesedermeerer auf die Fahne geschrieben: Sie wollen das einstige Wahrzeichen ihres Dorfes, die ehemals Gellermannsche Erdholländer-Windmühle wieder in ihren Ort zurückholen.
Das 1866 errichtete Baudenkmal steht seit 1960 auf dem Freigelände im Deutschen Museum in München. Wegen Erweiterungsmaßnahmen am Museumsgebäude beabsichtigt das Deutsche Museum, die Windmühle aus ihrem Bestand zu nehmen, und hat der Dorfgemeinschaft die kostenlose Übernahme angeboten.
Und die Einwohner, so Ortsvorsteher Klaus Zimmermann, möchten das Angebot gerne in Anspruch nehmen und haben schon den Dunumer Mühlenbauer Henno Böök mit Detailplanungen mit ins Boot geholt. Sein Vater, Hermann Böök, hatte die Windmühle seinerzeit zerlegt und im Münchener Museum wieder aufgebaut.
Die Maßnahme soll nach Schätzungen 320000 Euro kosten, wobei für Reparatur, Sanierung, Aufbau und ein noch nicht benanntes Grundstück 270000 Euro eingeplant werden. Vielleicht gründet sich auch ein Mühlenverein.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. August 2010 um 10:11 Uhr |
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Endgültiges Aus für Molkerei |
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Genossenschaft 96 Prozent der Gesellschafter für Auflösung
Wiesedermeer/dk – Sie ist die letzte Genossenschaftsmolkerei in Ostfriesland und kann den wirtschaftlichen Zwängen jetzt auch nicht mehr standhalten: „Zum Jahresende wird der Betrieb in Wiesedermeer endgültig geschlossen“, teilte gestern auf Nachfrage unserer Zeitung Bernhard Gellermann, der Vorstandsvorsitzende der Genossenschaftsmolkerei, mit. Mehr als 96 Prozent der Mitglieder hatten auf der ordentlichen Generalversammlung am Dienstag für die Schließung gestimmt. Ob der Direktverkauf schon in Kürze geschlossen wird, ob es für Geschäftsführer Johann Fabricius und die 15 weiteren Mitarbeiter eine Art Sozialplan gibt, wann die Genossenschaft aufgelöst wird und was mit Liegenschaften und Fahrzeugen passiert, wollen Gellermann und seine Vorstandskollegen Gerd-Hinrich Groß und Manfred Christians in den nächsten Wochen klären. 100 Genossen zwischen Hohenkirchen und Marienhafe, aber vor allem aus der Gemeinde Friedeburg und Marcardsmoor haben über die Molkerei Wiesedermeer bisher gut 39 Millionen Liter Roh-milch im Jahr vermarktet. Fusionsgespräche, die laut Gellermann auch jetzt noch anvisiert werden, hatten wegen der geringen Milchmenge bislang keinen Erfolg.
Quelle: Anzeiger für Harlingerland vom 05.05.2010
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. März 2010 um 01:39 Uhr |
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Simon Otten übernimmt Regentschaft |
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Quelle: Anzeiger für Harlingerland vom 08.06.2010
Erster Kinderkönig der Wiesedermeerer Vereinsgeschichte wurden Tim Michels-Lübben.
VON KARIN HIERONIMUS WIESEDERMEER – Sichtlich zufrieden konnte Präsidentin Sigrid Habben über den Festverlauf des vergangenen Schützenfestes berichten. „Alle angebotenen Veranstaltungen am Festwochenende wurden sehr gut von der Bevölkerung angenommen, so dass wir wirklich zufrieden sein können“, so die Vorsitzende. Nach der gut besuchten Scheunendisco am Freitagabend trafen sich alle Schützen sowie der Spielmannszug aus Neermoor am Sonnabendmittag erneut beim Vereinslokal „Zum grünen Jäger“, um das alte Königshaus mit Heinz de Boer an der Spitze traditionell abzuholen. Zum Festball am Abend konnte Präsidentin Sigrid Habben neben Einwohnern und Gästen in Wiesedermeer die Schützenvereine Collrunge- Neuspekendorf, Leerhafe-Hovel sowie Marcardsmoor mit der Verbandsdamenkönigin Gabi Hardy und die freiwillige Feuerwehr Marcardsmoor begrüßen.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Juni 2010 um 12:27 Uhr |
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Flurbereinigung Wiesedermeer |
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In Wiesedermeer und Umgebung soll eine Flurbereinigung durchgeführt werden. Das Projekt wird zum größten Teil von EU-Geldern finanziert aber trotzdem müssen auch die Land-Eigentümer einen nicht unerheblichen Geldbetrag beitragen.
Flurbereinigung (auch Flurneuordnung oder ländliche/landwirtschaftliche Neuordnung) nennt man das Bodenordnungsverfahren, das die Neuordnung des land- und forstwirtschaftlichen Grundbesitzes zum Ziel hat. (Quelle: Wikipedia).
Weitere Informationen: hier... Download: Text zum Plan nach §41 FlurbG Download: Karte zum Plan nach §41 FlurbGÂ
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 07. August 2009 um 20:31 Uhr |
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